Nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion: weniger Scorekarten aus Papier auf der Minigolfanlage.
Wenn die Gäste ihr eigenes Smartphone nutzen, muss die Anlage nicht mehr jede Saison Tausende Scorekarten drucken, ausgeben und entsorgen. Ein QR-Schild pro Anlage ersetzt die Papierkarten.
PRO ANLAGE, PRO SAISON
Was spart eine typische Minigolfanlage?
Beispiel: 150 Öffnungstage von Mai bis September, durchschnittlich 100 Gäste pro Tag und Gruppen von etwa 3 Personen, die sich eine Scorekarte teilen.
Scorekarten pro Saison
~5.000Ca. 33 Scorekarten pro Tag an 150 Tagen
~25 kgPapier gespart
~2.500 LProzesswasser in der Papierfabrik
~25 kgCO2e aus der Papierherstellung
~50 kgHolz für Frischfaserpapier
SAISONAL ODER GANZJÄHRIG
Die Einsparung richtet sich nach den Öffnungstagen.
Outdoor-Anlagen in den nordischen Ländern sind in der Regel saisonal geöffnet. Indoor-Anlagen und Anlagen in wärmeren Regionen können ganzjährig öffnen, wodurch sich der Papierverbrauch mehr als verdoppelt.
Kleinere lokale Anlage
Ca. 150 Öffnungstage und rund 50 Gäste pro Tag
Scorekarten
~2.000
Papier
~10 kg
Wasser
~1.000 L
CO2e
~10 kg
Typische Outdoor-Anlage in den nordischen Ländern
Mai bis September, ca. 150 Öffnungstage und 100 Gäste pro Tag
Scorekarten
~5.000
Papier
~25 kg
Wasser
~2.500 L
CO2e
~25 kg
Ganzjährige Anlage
Indoor oder in wärmerem Klima, ca. 350 Öffnungstage und 100 Gäste pro Tag
Scorekarten
~11.500
Papier
~58 kg
Wasser
~5.800 L
CO2e
~58 kg
AUCH ÜBER DIE ZAHLEN HINAUS
Weniger Papier auf der Anlage.
Keine Scorekarten, die wegwehen oder auf der Anlage verloren gehen.
Kein Transport von Papierblöcken aus der Druckerei und keine gebrauchten Karten im Abfall.
Kein Nachbestellen von Karten und Bleistiften mitten in der Saison.
TRANSPARENZ
Quellen und Annahmen
Die Zahlen sind Schätzungen. Die tatsächliche Einsparung hängt von Gästezahl, Gruppengröße, Öffnungstagen und Papiersorte ab.
Scorekarten: ca. 5 Gramm pro Karte auf Papier mit 160–200 g/m². Eine Gruppe von etwa 3 Gästen teilt sich eine Karte.
Wasser: bis zu ca. 100 Liter Prozesswasser pro kg Frischfaserpapier. Recyclingpapier benötigt typischerweise 10–15 Liter pro kg. Europäische Papierfabriken liegen bei 10–300 m³ pro Tonne.
Wird das Wasser für das Waldwachstum mitgerechnet, liegt der gesamte Wasserfußabdruck bei 300–2.600 Litern pro kg Schreib- und Druckpapier (Water Footprint Network).
CO2e: ca. 1 kg CO2e pro kg Papier. Die Angaben reichen von ca. 0,7 kg für Recyclingpapier bis ca. 1,5 kg für Frischfaserpapier.
Holz: ca. 2 kg Holz pro kg Frischfaserpapier. Recyclingpapier wird aus vorhandenen Fasern hergestellt.
Nicht berücksichtigt: Druck, Lieferung und Entsorgung der Karten sowie Strom für Smartphones, Netzwerke und Server.
Mehr über Ziel 12 bei den Vereinten Nationen: un.org/sustainabledevelopment
Scannen an der Anlage
Ein QR-Schild lässt sich immer wieder nutzen.
Die digitale Punktekarte ersetzt den Punktezettel aus Papier, den die Gruppe sonst mitnimmt. Drucken Sie das QR-Schild für Ihre Anlage aus, und Ihre Gäste erfassen die Schläge auf dem eigenen Smartphone.
Legen Sie ein Konto an und bestätigen Sie Ihre E-Mail-Adresse. Testen Sie Ihre eigene Anlage 7 Tage ohne Zahlungskarte und wählen Sie danach Abonnement und Zahlungsweise.
Nach der Testphase wird der Zugang zur Anlage pausiert, bis die Zahlung bestätigt ist. Ihre Einrichtung bleibt erhalten.